Absolutly Magic Australian Shepherds

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Western European Working Australian Shepherd Club

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Rica's erster Wurf

Gedanken über die Zuchtpolitik

Falls Sie Interesse haben, lesen Sie bitte das folgende, und wenn Sie dann immer noch einen Aussie haben wollen, kontaktieren Sie so viele Züchter wie möglich, um die Vielfalt kennen zu lernen, und sich Ihr eigenes Bild zu machen.

Warum wir züchten:

Als der erste Aussie ins Haus kam, dachten wir nicht, dass wir einmal züchten würden. Sie (Rica) hat uns durch ihre Art einfach bezaubert. Ausstellungserfolge und Arbeitserfolge stellten sich ein, und langsam reifte der Gedanke, anderen Leute zu ermöglichen einen Hund dieser wunderbare Rasse zu bekommen. Uns fasziniert an dieser Rasse Australian Shepherd die Instinktsicherheit beim Hüten und die Leistungsbereitschaft gepaart mit hohen Intelligenz ebenso wie das äußeres Erscheinungsbild und der Charakter. Viel las ich, recherchiert, nervte alle möglichen Leute (erfahrene Züchter) über Gesundheit verschiedener Linien und lernte viel über Vererbung, Informierte mich über den Zuchtvorgang, etwaige Komplikationen, nahm an einem Züchterseminar teil. Über Welpenprägung und Sozialisation habe ich durch meine langjährige Erfahrung schon sehr viel gewusst. Und so bekam ich eine gewisse Sicherheit und ein Vertrauen. Da es doch noch eine sehr gesunde Rasse ist, kommt es sehr selten zu Komplikationen.

Züchten ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Einfach nur, um Geld zu verdienen, ist die falsche Prämisse für die Zucht. (wenn man es verantwortungsbewusst betreibt, schaut nicht bis sogar ein minus raus.) Sonst läuft es für mich unter Vermehrung.

Wenn wir einen Wurf planen, dann muss die Zeit passen (für uns und für die Hündin). Die wichtigen ersten Wochen sollte kein Welpe irgendwo im Kuh- oder Pferdestall verbringen, die Mutter und ihre Welpen sich völlig selbst überlassen, ja nur kein Zusatzaufwand für den "Züchter", bis der Welpe endlich verkauft ist. In den ersten Wochen lernt er sehr viel für sein Leben, welches leicht 15 Jahre andauern kann. All das, was versäumt wurde, ist schwer bis meist gar nicht mehr nachzuholen. Ein Aussie, der schlecht sozialisiert ist, ist nicht nur für den Besitzer eine Qual, sondern bringt auch die wunderbare Rasse Australian Shepherd in Verruf.

Unsere Hunde sind bei uns vollintegrierte Familienmitglieder. (natürlich essen sie nicht vom Tisch :-) ) Wir versuchen sie körperlich und geistig fit zu halten. (ob es uns auch gelingt, müsst Ihr unsere Hunde fragen) Dafür gehen wir mit ihnen in die Hundeschule (Unterordnung und Agility), Schafe hüten und sind mit ihnen viel unterwegs. Eben dieses erwarten wir uns auch von den Welpenbesitzern in spe. Ebenso sind wir der Meinung, dass ein Hund nicht zu oft zur Zucht zugelassen werden sollte, da der genetische Pool in Österreich schon sehr eng ist, und einige der Welpen meist eh auch in die Zucht gehen.

Was dem Welpen bei uns widerfährt: mehrmalig entwurmt, eine passive Impfung(6. Woche) und die erste Grundimmunisierung (9.Woche), gechipt, Augenuntersuchung (6. Woche), viele Autofahrten, Tierarztbesuche, das Leben in unserem Haushalt (Hunderudel, Katzen, Besucher, Kinder, Briefträger,... mit den üblichen Geräuschen, Staubsauger, Waschmaschine,..; Spaziergänge im Wald, diverse Hindernisse (kleine Wippe Steg, Tunnel,..) Flatterbänder, diverse Futterangebote, Gewöhnung an Leine und Geschirr, ...

Was der Welpe (bzw. sein Besitzer) in sein neues Zuhause mitbekommt: ÖKV-Stammbaum, Antrag für Einzeltierregistrierung beim ASCA (der Wurf ist ASCA registriert), Augenuntersuchungsbefund des Welpen, Kopien der HD und Augenuntersuchungsbefunde der Elterntiere, Bilder der Elterntiere, Welpenfutter, Registrierung beim Haustierregister mit seiner Chipnummer, Photos von seinen ersten 9 Wochen bei uns, Kaufvertrag, Impfpass, Leine und Geschirr 

                              Monika Seiter        monika@seiter.biz        Tel./Fax: 01/4198516 oder mobil 0699/10009126