Absolutly Magic bsolutly Magic Australian Shepherds

Wir

Über uns:

Ich lebe mit meinem Freund, Rüdiger, in unserem Bauernhaus in Kammersdorf. Kammersdorf liegt zwischen Hollabrunn, Ernstbrunn und Laa a.d.Thaya. Mit uns leben eine Menge Tiere, die Ihr hier findet. Neben dem, daß ich eigentlich Vermessung studiere, besuche ich in einem berufsbegleitenden Lehrgang die Ausbildung zur Waldorflehrerin. Um mich und unsere Tiere erhalten zu können, arbeite ich halbtags. Ehrenamtlich besuche ich noch mit meinen geprüfte Therapiehunden, Dapi und Rica, und mit Rüdiger's Kater, Aladin, die basalen Förderklassen auf der Baumgartner Höhe. Weiters trainieren wir noch beim Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Wien, um einsatzfähige Suchhundeteams zu werden / zu bleiben.

 

Wie kam ich zu den Aussies:

Auf der Suche nach dem geeigneten Suchhund durchforstete ich Rassebücher, besuchte diverse Züchter verschiedener Rassen, und durchkämmte das Internet. Der Aussie kam zunächst nie in Betracht. Der Border Collie natürlich, ebenso der Labrator Retreiver als auch der Nova Scotia Duck Tolling Retriever, doch war für mich ja auch wichtig, daß der Suchhund in erster Linie ein Familienhund sein sollte, und ich nicht ständig darum besorgt sein mochte, dem Hund nicht die genügende Beschäftigung bieten zu können (z.B.: krank, ...) Außerdem wollte ich während der Wachstumsphase nicht immer mit der Angst leben meinen Welpen körperlich zu überfordern (in Hinblick auf HD, ED,..)
Dapi, der zu diesem Zeitpunkt schon in der Fläche "einsatzfähig" war (Ich stelle das einsatzfähig deswegen in Anführungszeichen, weil er mit sein Fell nie, selbst wenn es geschoren ist, 100% auf jeder x-beliebigen Fläche einsatzfähig sein wird), war auf den Trümmern schon recht gut. Tatsache ist aber, daß in Ostösterreich die Flächensuche Haupteinsatzgebiet ist. Aus diesem Grund wollte ich einen zweiten Hund, der diese Bedingungen erfüllt. Also erstens ein Familienhund und zweitens ein Hund mit wetterfestem Haarkleid neben vielen anderen Faktoren , wie zum Beispiel erblich bedingte Krankheiten, Aufzucht, ... .

Schließlich per Zufall kam bei einem internationalen Suchhundetraining ein Mann vorbei, der erzählte, daß vor zwei Tagen seine Hündin 10 Welpen bekommen hat. Ich dachte mir nichts dabei. Drei Wochen später jedoch sagte mir eine Freundin, warum ich in meinen Erwägungen, nicht den Aussie einbezogen hätte. Ich antwortete, daß ich nur eine Aussiedame kenne, und die gefällt mir eigentlich nicht. (Ihr wißt ja: Familienhunde sind was fürs Auge und für die Seele). Kurzum, ich rief dort an, und schon war ich auf dem Weg.

Ihr könnt Euch sicher schon denken wem ich besuchte (klickt hier). An diesem Tag begann meine Liebe zu den Aussies. Meine Rica wuchs heran und jeden Tag, den ich heute mit ihr verbringe steigert meine Faszination was die Rasse Australian Shepherd betrifft. Egal was wir gemeinsam machen, sie macht voll Begeisterung mit. Mit 11 Monaten Schafehüten, 1.Platz beim Welpenbreitensportturnier, Therapiehund, Rettungshund, Sesselliftfahren, Rad begleiten, Pferd begleiten, Bergsteigen und und und ....

Wieso dann züchten:

Ausstellungen besuchten wir zunächst nur zum Spaß, doch dann packte uns der Ehrgeiz und nun ist sie Jugendchampion. Um diese Rasse zu fördern, entschlossen wir uns zur Zucht nach den Richtlinien der ASA. Obwohl Rica für Österreich wenig neues "Genmaterial" trägt, bringt sie doch ihren ungemeinen Arbeitseifer, Hüteinstinkt und Gesundheit mit in die Zucht. Daher ist die Auswahl des Zuchtrüdens für uns von größter Bedeutung. Der Rüde muß einerseits gesund sein, andererseits sollte das Genpool in Österreich durch ihn erweitert werden. Da Rica stark in die Arbeitslinie zurückschlägt, braucht er kein Arbeitsfanatiker sein. Viel wichtiger ist, daß der Deckrüde in Österreich noch nie bzw.  maximal einmal Nachkommen gezeugt hat, und es in der Zukunft unwahrscheinlich ist, daß sich eine Anpaarung mit ihm in Österreich wiederholt. Aus diesem Grund schauen wir uns in Mitteleuropa um. Außerdem wollen wir den Deckrüden auch vom Wesen her kennenlernen.

Wir haben seit 7.März 2001 eine zweite Hündin, die im Moment all ihre Kraft ins Großwerden steckt und wenn sie dann soweit ist, und alles paßt (gesundheitsmäßig, Rassetypisches Aussehen, bestandene Arbeitsprüfung), dann sollte auch sie ins Zuchtprogramm aufgenommen werden. Ihr großer Vorteil ist, daß ihre Gene in Europa kaum verbreitet sind (sie ist aus Oregon / USA). Sie ist einfach ein furchtbar lieber Aussie, und ich bereue es keine Minute, daß ich all die Strapazen (Flug, Import, Zoll, ...) auf mich genommen habe.

Auf diesem Wege möchte ich auch Crystal in Oregon danken, für all ihre Mühe die sie auf sich genommen hat.

 

Alles in allem keine einfache Aufgabe, aber
Züchten ist eben nicht vermehren.

 

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